Energierechtliche Prüfungen

Wirtschaftsprüfung - Energie­recht­liche Prü­fungen und Beratung bei KWKG, StromNev, EnWG.

Energierechtliche Prüfung und Beratung

 

Die Bundesregierung hat als Teil des Entlastungspakets die große EEG-Novelle am 6. April 2022 beschlossen. Dadurch fällt zum 1. Juli 2022 die EEG-Umlage aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in Höhe von brutto 4,43 Cent je Kilowattstunde weg. Da die Verbraucher danach mit ihrer Stromrechnung keine EEG-Umlage mehr bezahlen müssen, entfällt damit für stromkostenintensive Unternehmen die Beantragung der Erstattung bzw. Minderung der EEG-Umlage.

Aus dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG 2020) ergeben sich Einsparungen durch die Begrenzung der KWKG-Umlage im § 27 KWKG. Der Nachweis der Voraussetzungen für die Inanspruchnahme der Begrenzung ist von einem Wirtschaftsprüfer zu testieren.

Strompreiskompensation

 indirekte CO2-Kosten

Im Jahr 2005 führte die EU auf internationaler Ebene das Europäische Emissionshandelssystem (EU-ETS) ein. Seit 2013 müssen Unternehmen ihre Emissionsberechtigungen kostenpflichtig erwerben. Die Stromerzeuger reichen diese Kosten für den Erwerb solcher Zertifikate an ihre Kunden weiter. Vor allem für Industrieunternehmen, die viel Strom verbrauchen, entsteht dadurch eine Mehrbelastung. Durch die Möglichkeit der Strompreiskompensation soll diese Mehrbelastung etwas gemildert werden und so eine Abwanderung von Unternehmen verhindern, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten.

Nicht alle Unternehmen können einen Antrag auf Strompreiskompensation stellen. Die EH-Richtlinie definiert dafür sogenannte beihilfeberechtigte Sektoren und Teilsektoren mit stromintensiven Produktionsprozessen, die überhaupt einen Beihilfeantrag stellen können.

Carbon Leakage

 direkte CO2-Kosten

Das europäische Emissionshandelssystem (EU-ETS) verpflichtet die Energiewirtschaft, energieintensive Industrien und den innereuropäischen Luftverkehr einen Preis für die von ihnen ausgestoßenen Emissionen zu zahlen. Diese Unternehmen müssen für jede Tonne klimaschädliches Treibhausgas sogenannte Emissionshandelszertifikate erwerben und können diese untereinander handeln. Damit erhöhen sich für diese Unternehmen die Produktionskosten. Der daraus resultierende Anreiz, die Produktion in Länder mit niedrigeren Klimaschutzkosten zu verlagern wird Carbon Leakage genannt.

Um eine Produktionsverlagerung zu verhindern können Unternehmen aus den festgelegten beihilfeberechtigten Sektoren für die Herstellung beihilfeberechtigter Produkte mit hohem CO2-Anteil aufgrund der eingesetzten Brennstoffmenge einen Beihilfeantrag stellen.

Die Anträge nach Carbon Leakage und Strompreiskompensation

sind über die Online-Plattform der Deutschen Emissionshandelsstelle (DEHSt) des Umwelt Bundesamtes zu stellen und durch einen Wirtschaftsprüfer zu prüfen und mit einer Bescheinigung zu versehen.

Unsere Leistungen für Sie

Unser erfahrenes Prüfungs- und Beratungsteam für den energierechtlichen Bereich unterstützt Sie gerne bei der Analyse der Voraussetzungen für die Inanspruchnahme der Erleichterungen und ermittelt den möglichen Einsparungsumfang. Die erforderlichen Prüfungen führen wir effizient und fristgerecht durch.

Westprüfung Wirtschaftsprüfung - unser erfahrenen Wirtschaftsprüfer beraten stromintensive Unternehmen und zeigen Einsparpotentiale auf.
Westprüfung Wirtschaftsprüfung - unser erfahrenen Wirtschaftsprüfer beraten stromintensive Unternehmen und zeigen Einsparpotentiale auf.

Weitere Prüfungen ergeben sich aus:

  • § 19 Abs. 2 Satz 15 StromNEV bzw. nach §  17f Abs. 1 Satz 3 EnWG im Zusammenhang mit der Begrenzung der StromNEV-Umlage bzw. der Offshore-Haftungsumlage
  • § 2 Abs. 4 Konzessionsabgabenverordnung (KAV) – Erklärung zur Unterschreitung d. Grenzpreises

     
  • § 75 Satz 2 EEG – Meldung der umlagepflichtigen Strommengen gegenüber dem Netzbetreiber

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